Montag, 1. Februar 2016

Tarotsalon Blog schließt

Ihr Lieben!

Es war schön mit euch, aber ich schaffe es einfach nicht mehr, neben meinen vielen Aufgaben noch die Tarotblogs zu betreiben. Und es macht keinen Sinn, ein Blog zu haben, auf dem man nichts Neues mehr postet. Ich werde also in Kürze die Seiten vom Netz nehmen. Vielen lieben Dank für eure Leserschaft und euer Interesse.

Satu aka Doro

Montag, 28. Dezember 2015

27. und 28. Dezember Rauhnachtskarten

Wieder mit dem Steampunk Tarot gezogen. Für den 27. Dezember war es die Zwei der Schwerter und für den 28. Dezember der Herrscher. 

Im März geht es also weiter mit Zwei Schwertern. Es scheint eine Entscheidung anzustehen oder Zweifel aufzukommen, ob man sich noch auf dem richtigen Weg befindet. Es wird nötig, in sich zu gehen und sich zurückzuziehen, um ganz in Ruhe abwägen zu können. Dazu braucht es emotionale Distanz zum Thema. 

Im April wird es um Ordnung, Prinzipien und Strukturen gehen. Das ist bei mir sehr wahrscheinlich, weil sich in dieser Zeit entscheiden wird, wie ich mit einer veränderten Situation am Arbeitsplatz zurechtkomme und wie ich fortan alles organisieren möchte. Das wird einiges an Neustrukturierung und Umorganisation benötigen. 

Samstag, 26. Dezember 2015

Erste Rauhnachtkarten: 25. und 26. Dezember

Gezogen habe ich mit dem Steampunk Tarot.

Für den 25. Dezember das Gericht und für den 26. Dezember die Hohepriesterin. 

Es geht also im neuen Jahr mit gewichtigen Karten los. Die ersten Monate des Jahres versprechen wichtig zu werden mit gleich zwei großen Arkana. 

Im Januar geht es mit einem Neuanfang los. Ich würde sagen eine klassische Karte der guten Vorsätze. "Jetzt wird alles ganz anders." Tatsächlich habe ich mir natürlich mal wieder so einiges vorgenommen. Es gibt die Möglichkeit zum "Reset" und dazu, ganz neu loszulegen. 

Im Februar bringt die Hohepriesterin starke intuitive Kräfte. Es geht darum, auf den richtigen Zeitpunkt zu warten und erst dann aktiv zu werden, wenn das Bauchgefühl stimmt. Ich bin gespannt. 

Dienstag, 1. Dezember 2015

Tarot-Haiku



Ihr Lieben! 

Leider komme ich kaum mehr dazu, meine Tarot-Blogs zu pflegen, da ich als Mutter, Lehrerin, Autorin und Buch-Bloggerin schon kaum zu irgendetwas komme. Dennoch möchte ich diesen Blog und seinen englischsprachigen "Bruder" (Holding all the Trumps) noch nicht völlig abschreiben. 

Ich möchte euch heute zeigen, wie man kreativ und spielerische mit Tarot umgehen kann, indem man Tarot-Haiku verfasst. Dabei steht der Spaß und die Auseinandersetzung mit der bildlichen Darstellung im Vordergrund. Manchmal kommt dabei vielleicht sogar etwas Tiefschürfendes heraus - das sollte aber nicht euer erklärtes Ziel sein. 

Tarot-Haiku

Viele kennen Haiku aus dem Deutschunterricht, wo die japanische Gedichtform ein beliebter Weg sind, Schüler spielerisch und kreativ an Dichtung heranzuführen. 
Haiku haben etwa 17 Silben (üblicherweise in der Aufteilung 5-7-5 über drei Zeilen). Sie drücken oft scheinbar nicht miteinander verknüpfte Beobachtungen in der Lebensumgebung aus, die zusammen betrachtet für den Leser doch eine Bedeutung gewinnen. Sie sind wie Momentaufnahmen, die zum Denken anregen sollen, Sinneseindrücke und Beobachtungen, die im Betrachter etwas ausgelöst haben. Sie haben üblicherweise weder Titel noch Reim.

Man kann entweder für jede Zeile eine eigene Karte ziehen oder ein Haiku zu einer einzelnen Karte schreiben. Auch Mary K. Greer hat sich schon mit Tarot-Haiku auseinandergesetzt. Dabei schlägt sie vor, zu jeder Karte einer Dreierlegung ein Haiku zu schreiben und dann ein viertes Haiku, indem man zu jeder Karte eine Zeile schreibt. Hier mein eigenes Beispiel nach diesem Verfahren:


Der Gehängte - Sieben Schwerter - Fünf Stäbe




Der Gehängte:
Auf den Kopf gestellt
Die Hände sind gebunden
Betrachte die Welt

Sieben Schwerter:
Auf Zehenspitzen
Den Blick nach rückwärts gewandt
Die Wächter schlafen

Fünf Stäbe:
Den Stab erhoben
Holz gegen Holz geschlagen
Ich singe dazu

Gemeinsames Haiku:
Fuß in der Schlinge
Über die Schulter der Blick
Gegeneinander

Vielleicht habt ihr ja Lust, es besser zu machen. Ich würde mich über eure Beispiele in den Kommentaren freuen. 

Freitag, 26. Dezember 2014

Rauhnächte 12 Karten für das kommende Jahr



Ich bin sehr lange nicht zum Bloggen gekommen, weil ich mich erst einmal auf mein Bücher-Blog und meine Romane konzentriert habe, jetzt ist allerdings wieder Zeit für die Rauhnachtslegung. In den Nächten vom 25. Dezember bis 6. Januar werden insgesamt 12 Karten gezogen, die für wichtige Themen in den 12 Monaten des nächsten Jahres stehen. 

Bei mir geht es heute los mit: 

Sechs der Kelche

Das zentrale Thema in diesem Monat ist für mich die (wehmütige) Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, Kindheitserinnerungen, Nostalgie. In der Tat könnte sich viel darum drehen, da meine Mutter ihr Haus aufgibt (der Ort, an dem ich aufgewachsen bin) und so immer wieder Erinnerungen hochkommen. Nach den vielen schrecklichen Ereignissen im letzten Jahr sehnt man sich zurück nach unschuldigeren, besseren Zeiten. Aber vermutlich steht die Karte auch dafür, dass ich im Januar viel Zeit mit meinen Kindern verbringe, da noch Weihnachtsferien sind. 

Ich ziehe übrigens aus dem Silver Witchcraft Tarot von Lo Scarabeo.

Montag, 14. Juli 2014

Negative Karten aussortieren?






In einer meiner Facebook-Gruppen wurde ein Zitat von Doreen Virtue heiß diskutiert, in dem Doreen schrieb, dass sie die kleinen Arkana und die furchteinflößenden Karten aussortierte und damit trotzdem wunderbare Legungen machte. 

Ich persönlich kann diesem Ansatz nicht viel abgewinnen, weil es für mich ein bisschen wie "mogeln" ist oder der Versuch, sich selbst Scheuklappen anzulegen, um die dunkleren Aspekte des Selbst und des Lebens nicht sehen zu müssen. Für mich würde so eine Legung vermutlich nicht viel bringen. Andererseits kann ich mir durchaus vorstellen, dass es Menschen gibt, für die dieser sanfte Weg genau der richtige ist. 

Allein mit den großen Arkanen zu arbeiten finde ich häufig hilfreich und angebracht, Karten wie "Tod", "Teufel" und "Turm" auszusortieren käme für mich dabei allerdings eher nicht in Frage. Sie sind für mich auch keine negativen Karten. Ich nehme mir Zeit für meine Beratungen und erläutere dabei die Karten sehr genau. Dabei wird hinreichend klar, dass die Karten nichts Beängstigendes haben. Außerdem bemühe ich mich stets, konkrete Handlungsalternativen aufzuzeigen, die Ratsuchenden also nicht mit problematischen Aspekten allein zu lassen. 

Es gibt allerdings natürlich auch für jede Regel die Ausnahme. Zum Beispiel erzählte Karin Ploog von ihren Reisen auf Kreuzfahrtschiffen, auf denen sie als Kartenlegerin arbeitete. Bei einem vergnüglichen Abend wurden Tageskarten als Motto für den nächsten Tag gezogen. Zu dieser Gelegenheit sortierte sie tatsächlich die "üblichen Verdächtigen" aus. In einer solchen Situation hat man wenig Zeit, die Karten ausführlich zu erläutern und die Menschen genießen hier eher die unterhaltsame Seite des Kartenlegens. Das Publikum bestand zu einem hohen Anteil aus älteren Herrschaften. Hier mit der Todeskarte herumzuwedeln ist vermutlich auch eher kontraproduktiv.

Kommt aber jemand zu einer ernsthaften Beratung, bei der ausreichend Zeit ist auf etwaige Ängste der Menschen einzugehen, nachzufragen, zu erläutern, sehe ich keinen Grund, die dunkleren Karten und damit die Schattenseiten des Lebens auszuklammern. 

Wie seht ihr das?

Donnerstag, 3. Juli 2014

Großes Tarot-Treffen in Hamburg

Toller Abendhimmel am Hauptbahnhof auf meinem Weg zurück ins Hotel

Seit geraumer Zeit (ich glaube seit 2005) bin ich ja nun Mitglied im Ersten Deutschen Tarotverband, Tarot e.V. Allerdings war ich bisher eher ein stummes Mitglied und habe zugehört und angeschaut, was da so passiert. Im Jahr 2012 habe ich mich endlich mal getraut, meine Prüfung zur geprüften Beraterin nach Richtlinien des Tarot e.V. zu machen und dieses Jahr, 2014 habe ich es auch endlich mal gewagt, zu einer Mitgliederversammlung zu fahren - nicht zuletzt, weil diese in Hamburg stattfand. 

Mein Mann stammt aus Hamburg und ich habe zweieinhalb Jahre dort gelebt, so freue ich mich immer wieder in meine kurzfristige Heimat zurückzukehren. 

Es ging los mit einem Stammtisch am Freitagabend. Da ich aber noch eine liebe Freundin treffen wollte, bin ich erst Samstag zur eigentlichen Mitgliederversammlung erschienen. Obwohl es natürlich viele Vereinsinterna zu besprechen gab, fand ich die Veranstaltung kurzweilig, da gut organisiert und in einer wunderschönen Location, dem ehemaligen Hauptzollamt in der Speicherstadt. Es gab auch Zeit zum geselligen Beisammensein und - obwohl ich noch niemanden bisher persönlich kannte (außer meine Prüferin Melanie) und Kontakte bisher nur über Telefon, Facebook und Skype stattgefunden hatten, fühlte ich mich nicht verloren und habe mich gefreut, endlich Gesichter mit den Stimmen oder dem Geschriebenen verbinden zu können.
Am Sonntag ging es weiter mit dem offenen Tarot-Sonntag, vielen interessanten Vorträgen und Workshops und netten Leuten. Es war unheimlich viel Input für mich, aber ich habe es absolut nicht bereut. Motto war "Mit Tarot auf Große Fahrt" und das Motto war auch wirklich toll umgesetzt, ob im übertragenen Sinn mit einer Reise durch die Persönlichkeitskarten der großen Arkana oder im wörtlichen Sinne mit den wirklich hörenswerten Erlebnissen von Karin Ploog als Kartenlegerin auf großen Kreuzfahrtschiffen. Ein ganz ganz großes Lob an die Organisatoren und die Referenten. 


Mal sehen, ob ich es nächstes Jahr nach Freiburg schaffe. :-)